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SIEMENS

Research & Development
Technology Press and Innovation Communications

Dr. Ulrich Eberl
Herr Dr. Ulrich Eberl
  • Wittelsbacherplatz 2
  • 80333 Munich
  • Germany
Dr. Ulrich Eberl
Herr Florian Martini
  • Wittelsbacherplatz 2
  • 80333 Munich
  • Germany

2020

Entwicklung von morgen: Nachdem vor rund 20 Jahren das Konzept der Open Innovation das Licht der Welt erblickt hat, ist es aus den weltweiten Forschungslaboren kaum mehr wegzudenken. Die Firma „Open Innovative“ hat sich darauf spezialisiert, Entwicklungsaufgaben aller Art zu übernehmen. Der Geschäftsführer zeigt Johannes Quistorp, wie die Firma mit Hilfe ihres Wissensnetzwerks und des Internets selbst die kniffligsten Aufgaben meistert.

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Unendliches Wissen
Brasilien 2020:
Ein brasilianisches Unternehmen entwickelt für Auftraggeber aus aller Welt komplexe Lösungen. Dabei vereint die Firma die Vorteile eines gigantischen globalen Wissensnetzwerkes mit denen des virtuellen Raums. Das spart Zeit, Kosten und minimiert das Risiko. Der Informatiker Johannes Quistorp hat seinen ersten Arbeitstag.

Willkommen bei Open Innovative, ich bin Diego, der Geschäftsführer.“ Als mich das Taxi am Tor einer leicht heruntergekommenen Strandvilla absetzt, traue ich meinen Augen nicht. Als frischgebackener Absolvent des Cross-Studienganges Informatik- und Ingenieurswissenschaften in Bremen hatte ich mich beim Weltmarktführer auf dem Feld der Open Innovation (OI) in der brasilianischen Stadt Niterói beworben – und wurde vom Fleck weg genommen. Da es trotz des virtuellen Zeitalters noch immer zum guten Ton gehört, sich persönlich vorzustellen, bin ich nach Brasilien geflogen – nicht zuletzt weil mich das Land schon immer fasziniert hat.

Ich weiß nicht, wie ich mir den Sitz eines Marktführers vorgestellt habe. Jedenfalls nicht in Form dieses Strandhauses. Ich habe auch nicht an den mit Hawaiihemd und Shorts bekleideten Mann gedacht, der mit seinen Flip Flops nun auf mich zuklackt. Bin ich hier wirklich richtig? Die Adresse auf der Karte habe ich doch mehrmals… „Du musst Johannes sein, oder?“ reißt mich der Mann aus den Gedanken.

Während ich nicke, beginnt Diego bereits zu erzählen: „Open Innovative vermittelt an Unternehmen jeder Branche Forschungskooperationen und Entwicklungslösungen aller Art – aber das weißt Du ja schon. Dazu brauchen wir außer ein paar klugen Köpfen eigentlich nur Speicherplatz und Rechenleistung in der Cloud, also im virtuellen Raum, meine ich.“ Ich fühle, wie ich rot werde. Anscheinend konnte mein neuer Chef meine Gedanken lesen.

Diego führt mich zu einem Seitenflügel der Villa und legt seine Handfläche auf ein Sicherheitspanel. Die Tür öffnet sich und wir treten in einen Raum ein, in dessen Mitte ein runder Tisch steht. „Das ist unser Showroom“, erklärt er und drückt auf einen Knopf, woraufhin ein dreidimensionales Hologramm aus dem Tisch emporsteigt. Es zeigt ein merkwürdiges Gebilde, ein Wirrwarr aus Punkten und Strichen, die alle miteinander verbunden sind. „Das ist unser Trumpf“, erklärt Diego stolz. „Unser gigantisches Wissensnetzwerk. Jeder einzelne der zigtausend Punkte steht für einen Hobbytüftler, Wissenschaftler oder eine komplette Forschungsinstitution, die sich auf unserer Internetplattform eingetragen haben und uns ihr Wissen auf Anfrage zur Verfügung stellen. Die unzähligen Striche verdeutlichen, wie sie untereinander kommunizieren. Das Zentrum des Gebildes ist unsere Firma, hier trifft sich schließlich alles.“

„Was genau ist daran neu? Dieses Prinzip des erweiterten Wissens wenden Internet-Dienstleister bereits seit Jahren an“, werfe ich ein. Diego nickt: „Das stimmt, aber unser Service geht weit über den anderer OI-Dienstleister hinaus. Wir helfen unseren Kunden nicht nur, einzelne Lösungen für irgendwelche Detailprobleme zu finden, sondern bieten ihnen auch an, Lösungen aller Art komplett zu entwickeln.“ Er macht eine Steuerbewegung, die eine irgendwo versteckte Kamera offenbar richtig interpretiert: Das Hologramm eines virtuellen Labors kommt zum Vorschein. „Ich zeige Dir ein aktuelles Beispiel. Von den Vereinten Nationen haben wir den Auftrag erhalten, so genannte Eco-City-Modelle, also Pläne für maßgeschneiderte Infrastrukturen einer nachhaltigen Stadtentwicklung, realitätsgetreu in den virtuellen Raum zu übertragen und deren einzelne Elemente wie Verkehr, Wasserversorgung oder Gebäudetechnik bis ins kleinste Detail aufeinander abzustimmen und in punkto Effizienz zu optimieren. Städtewachstum und Umweltschutz sollten Hand in Hand gehen.“

Companies have to respond flexibly to the needs of today’s dynamic market. In addition to creating research partnerships, they have to engage in open innovation - i.e. open their labs and share their knowledge with the outside world. This results in global synergies that bring cost benefits, improvements in innovation, and other competitive advantages.
Tapping New Worlds of Ideas
Open Road to Innovation

Major cooperation projects are paving the way for electric vehicles. A major focus here is linking vehicles with the power grid. Key players in Denmark and the Harz region of Germany are striving to plug electric cars into power sockets so that the cars can serve as storage units for offsetting wind power fluctuations.
All Charged Up

Founded in 2005, CT Russia quickly made a name for itself in the fields of materials science, energy conversion, and software engineering. Much of this success is due to the many research partnerships that CT has formed with some leading Russian research institutes and universities.
Building Networks of Innovative Ideas

The Siemens Technology-to-Business Centers (TTB) provide funding and expert advice to startup companies. The most popular ventures are projects involving technologies that save energy and improve our quality of life.
From Concepts to Companies

Saving energy and improving our quality of life is the goal of a partnership with Tongji University in Shanghai. Siemens is working with Tongji to develop Eco City Models that will enable urban growth and environmental protection to proceed hand in hand in the future.
China’s Model Future

Energy generation by means of nuclear fusion would be sustainable and conserve resources. While working on fusion power plants, scientists are also developing technologies - in areas such as materials research - that will enable other industries to progress.
Here Comes the Sun

Coal-fired power plants will remain the key to electricity production for the foreseeable future, although their CO2 emissions will have to be cut. Together with international research partners, Siemens is looking at ways of separating and using CO2 for commercial use.
Underground Economy
Scr ubbing Agent is a Winner

  • PEOPLE
  • Open innovation at Siemens
  • Dr. Thomas Lackner, CT thomas.lackner@siemens.com
  • Siemens research partnerships
  • Dr. Natascha Eckert, CT natascha.eckert@siemens.com
  • Phase-contrast imaging
  • Dr. Georg Wittmann, Healthcare georg.wittmann@siemens.com
  • EDISON - electric car project
  • Sven Holthusen, Energy sven.holthusen@siemens.com
  • Harz.EE mobility
  • Jörg Heuer, CT joerg.heuer@siemens.com
  • AOP water treatment
  • Klaus Andre, Industry klaus.andre@siemens.com
  • CT Russia
  • Dr. Martin Gitsels, CT martin.gitsels@siemens.com
  • TTB Berkeley
  • Stefan Heuser, CT stefan.heuser@siemens.com
  • TTB Shanghai
  • Shih-Ping Liou, CT shih-ping.liou@siemens.com
  • Eco-City Models
  • Wei Li, CT wl.li@siemens.com
  • Nano particles in insulation materials
  • Dr. Peter Gröppel, CT peter.groeppel@siemens.com
  • Nuclear fusion and other university projects
  • Prof. Dr. Hubertus von Dewitz, CT hubertus.dewitz@siemens.com
  • KAUST University
  • Jörg Drescher, CC Saudi Arabia joerg.drescher@siemens.com
  • Energy partnerships in the U.S.
  • Frank Bevc, Energy frank.bevc@siemens.com
  • CO2 storage
  • Dr. Tobias Jockenhövel, Energy tobias.jockenhoevel@siemens.com
  • Prof. Frank Piller piller@tim.rwth-aachen.de