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SIEMENS

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Dr. Ulrich Eberl
Herr Dr. Ulrich Eberl
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Dr. Ulrich Eberl
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Membranfilter: Hochreines Nass ohne Chemie.

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Trinkwasser ohne Chemie

Wasseraufbereitungsanlagen müssen eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffe aus schmutzigem Wasser herausfiltern: Etwa Krankheitserreger, Gifte aus der Landwirtschaft oder Schwermetalle wie Blei. Zu den effektivsten Aufbereitungsverfahren gehören Membranfilter, wie sie Siemens in den USA entwickelt. Wenn verunreinigtes Wasser mit hohem Druck durch diese Filter mit ihren haarfeinen Fasern gepresst wird, werden Viren, Bakterien und feinste Partikel zurückgehalten – ohne Zusatz von Chemie.
Allein in den USA hat Siemens, das am nordamerikanischen Markt für Wasser- und Abwasseranlagen die Nummer eins ist, bis heute mehr als 1.650 Membransysteme installiert. Zum Beispiel in der Stadt Waxahachie im US-Bundesstaat Texas, die im Frühjahr 2009 ihre neue Wasseraufbereitungsanlage mit vier Filter-einheiten von Siemens als Antwort auf das starke Bevölkerungswachstum in Betrieb genommen hat. Die Anlage bereitet täglich insgesamt 77,6 Mio. l Wasser auf und soll in den nächsten Jahrzehnten auf mehr als 300 Mio. l erweitert werden.
Auch die Stadt Scottsdale in Arizona rüstet sich für das prognostizierte Wachstum der Einwohnerzahl und hat Siemens mit der Erweiterung ihrer Aufbereitungsanlage beauftragt. Mit Hilfe der Membrantechnik verwandelt die Anlage heute insgesamt 190 Mio. l Wasser pro Tag in sauberes Nass – statt bisher 76,5 Millionen.
Dank ihres modularen Aufbaus können die Wasserfilter von Siemens aber auch im ganz kleinen Stil eingesetzt werden. Etwa in der tragbaren Wasseraufbereitungslösung namens Sky-Hydrant mit einer Tagesleistung von 10.000 l Trinkwasser. Dieses System kommt vornehmlich dort zum Einsatz, wo Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben – zum Beispiel in Kenia oder in den Katastrophengebieten Bangladeschs oder Chinas.

sw