Die Industrie erlebt weltweit ein Comeback. Verstärkt wird ihr Wert als Produzent „realer“ Werte geschätzt. Siemens treibt diese Entwicklung technologisch voran und unterstützt Industrieunternehmen dabei, international wettbewerbsfähig zu sein.
Das Industrieunternehmen China International Marine Container (CIMC) mit 63.000 Mitarbeitern auf sechs Kontinenten produziert am Standort Nantong an der chinesischen Ostküste vor allem Tankcontainer, Tanklastzüge und Druckbehälter für Produktionsanlagen.
Von Michigan bis Manchester, Delhi bis Detroit, Beijing bis Berlin – die Industrie erfährt eine ungewohnte Wertschätzung in Politik und Gesellschaft. Das war nicht immer so. Vor allem in der westlichen Welt wurde der Wechsel vom Industrie- zum Dienstleistungssektor, also von der Old Economy zur New Economy, jahrelang gepredigt. Schnell galten Fabriken als Relikte aus vergangenen Zeiten, ein Job in der Industrie als vollkommen unattraktiv.
Nun wendet sich der Trend. In nahezu jedem Land wird die Zukunft der Industrie thematisiert. Das Ziel der Regierungen: Sie wollen ihre Volkswirtschaft wettbewerbsfähig halten oder die Industrie zurück in ihr Land holen. Unternehmen begreifen diesen Umschwung als Chance für sich.
Dabei geht Klasse vor Masse: CIMC orientiert sich an höchsten internationalen Qualitätsmaßstäben.
Um diese Ziele zu erreichen haben sich in den letzten Jahren einige Trends ausgemacht: Die Verbindung von leistungsfähiger Software mit modernster Hardware und die Digitalisierung der Produktentwicklung und Produktion. Alle Prozessschritte verschmelzen damit zu einer Einheit.
Die Folge: höhere Effizienz, kürzere Markteinführungszeiten, größere Flexibilität. Lohn- und Transportkosten rücken durch den deutlichen Produktivitätsgewinn in den Hintergrund. Davon profitieren sowohl die westliche Welt als auch Schwellenländer. Westliche Volkswirtschaften können wieder wettbewerbsfähig produzieren und Schwellenländer bekommen die Chance, effizient, flexibel und im globalen Wettbewerb auf Augenhöhe zu fertigen.
Mit der neuen Art von Produktion ändern sich auch die Berufsbilder in der Industrie: Unternehmen suchen verstärkt nach Mitarbeitern, die komplexe Prozesse über Software steuern können. Tablet-PC statt Blaumann – das klassische Bild des Blaumann-tragenden Industriemitarbeiters gehört somit der Vergangenheit an.
Die »Virtuelle Maschine« des schwäbischen Drehmaschinenherstellers INDEX ist ein digitaler Zwilling der realen Maschine.
Politik und Gesellschaft besinnen sich zurück auf das, was die Industrie schafft: reale Werte, Sicherheit, Arbeitsplätze, gesellschaftliche und politische Stabilität. Ganze Volkswirtschaften bauen wieder auf den zweiten Sektor, der beständig wächst. Schließlich ist die Industrie im Gegensatz zum Dienstleistungssektor gegen wirtschaftliche Blasenbildung resistent, schafft gute bezahlte Arbeitsplätze, ist ein Garant für Wachstum und Stabilität und der Motor für die gesamte Wirtschaft: Denn an einem Industriearbeitsplatz hängen meist mehrere Arbeitsplätze, oft eng vernetzt mit anderen Wirtschaftsbereichen.
Unternehmen überall auf der Welt sollten sich also jetzt schon auf die Zukunft der Industrie vorbereiten.
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