Skizze der Differential-Bogenlampe von 1878
Die allgemeine Verbreitung der großstädtischen Straßenbeleuchtung beginnt mit der Differential-Bogenlampe, die 1878 von Friedrich von Hefner-Alteneck, dem Chefkonstrukteur bei Siemens & Halske gebaut wird. Damit können die Kohlestäbe, zwischen denen der Lichtbogen brennt, automatisch nachreguliert und mehrere Lampen an einen Generator angeschlossen werden.
Straßenbeleuchtung auf dem Potsdamer Platz in Berlin, 1882
Nach dem erfolgreichen Betrieb der ersten in Reihe geschalteten Differentialbogenlampen anläßlich der Berliner Gewerbeausstellung von 1879 erhält Siemens 1882 den Auftrag, am Potsdamer Platz und in der Leipziger Straße die erste ständige elektrische Straßenbeleuchtung Berlins zu installieren.
Tantallampe
Auf der Suche nach einer geeigneten Glühfadenlampe experimentiert Werner von Siemens, assistiert von seinem Sohn Wilhelm, 1882 zunächst mit Metalldrähten, geht aber später zu Kohlefäden über. Wilhelm beauftragt schließlich W. Bolton, und dieser findet im Tantal ein Metall, das alle gewünschten Eigenschaften aufweist. 1905 wird die erste kommerzielle Metalldraht-Lampe, die Tantallampe, dem Publikum präsentiert.
Leuchtstofflampe Circolux
In der 1973 einsetzenden Energiekrise kommt die Leuchtstofflampe Lumilux auf den Markt, die im Laufe ihrer Entwicklung dem Verbraucher eine um 10 Prozent geringere Leistungsaufnahme und mehr Licht bringt. Noch sparsamer ist die 1980 vorgestellte Circolux mit Glühlampensockel, welche so viel Licht liefert wie eine 75-W-Lampe, aber nur etwa 25 Watt verbraucht.
Ostar Lighting, 2005
2005 bringt die Siemens-Tochter OSRAM die hellste weiße Leuchtdiode auf den Markt. Die Ostar Lighting liefert eine Lichtausbeute von 200 Lumen und stellt damit herkömmliche Glühlampen und Leuchtstoffröhren buchstäblich in den Schatten. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Ostar Lighting beträgt 50.000 Stunden; bei acht Stunden Betriebsdauer pro Tag sind das fast 18 Jahre.