Peter Löscher
Vorsitzender des Vorstands
der Siemens AG
Brief an die Aktionäre
Sehr geehrte
Aktionärinnen und Aktionäre,
»Wirtschaft ist auf Vertrauen aufgebaut«, sagte Carl Friedrich von Siemens, der Sohn unseres Firmengründers. Als Vorstandsvorsitzender führte er das Unternehmen in den 1930er-Jahren durch die schwerste Krise der Weltwirtschaft. Rund 80 Jahre später stehen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vielerorts wieder vor großen Herausforderungen. Gerade in schwierigen Zeiten wächst der Stellenwert bewährter und vertrauenswürdiger Partner. Siemens ist seit über 160 Jahren ein solcher Partner.
Wir sind ein Partner mit Pioniergeist, denn mit unserer Innovationskraft können wir strukturelle Herausforderungen in Chancen verwandeln. Wir sind für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein Partner mit Unternehmergeist, denn mit unserem Streben nach Exzellenz erreichen wir nachhaltiges, profitables Wachstum und schaffen Stabilität. Wir sind ein Partner mit Ambition und Ausdauer, der Herausforderungen als Ansporn betrachtet. Und wir sind ein Partner mit Teamgeist, der Entscheidungsträgern weltweit verantwortungsvoll zur Seite steht. Siemens ist ein Partner des Vertrauens – für unsere Aktionäre, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter ebenso wie für die Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Das vergangene Geschäftsjahr hat gezeigt, dass sich das Vertrauen in uns auszahlt.
Unser Pioniergeist: Innovationskraft eröffnet neue Perspektiven
Dank einer vorausschauenden Finanzpolitik verfügen wir auch in unsicheren Zeiten über die Mittel, die erforderlich sind, um weiter in die Zukunft zu investieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir 3,9 Mrd. € in Forschung und Entwicklung investiert. Das sind 5,3 % vom Gesamtumsatz der fortgeführten Geschäfte. Damit – und dank der 27.800 Mitarbeiter an weltweit 160 Forschungsstandorten – nehmen wir bei Patentanmeldungen in Europa Platz eins und in Deutschland Platz drei ein, und bei erteilten Patenten liegt Siemens in den USA auf Rang neun.
Die Ergebnisse dieser Anstrengungen sind eindrucksvoll und unterstreichen unseren Anspruch, ein Pionier unserer Zeit zu sein, wie folgende Beispiele zeigen: Bahnbrechend in der Medizintechnik ist die Entwicklung des kombinierten Ganzkörper-MR-PET-Systems Biograph mMR – des weltweit ersten medizinischen Ganzkörper-Scanners, der die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) in einem System vereint. Damit können erstmals gleichzeitig die Lage der Organe im Körper und ihre Funktion sowie der Zellstoffwechsel aufgenommen werden. Das eröffnet neue Dimensionen für die Diagnose und Therapie von Krankheiten, beispielsweise im Kampf gegen Krebs und Demenz.
Eine weitere Weltneuheit haben wir für unsere Industriekunden entwickelt: das »Totally Integrated Automation Portal«. Es ist unsere Investition in die Zukunft der Industrieautomatisierung und bietet eine Plattform, mit der alle Planungs- und Produktionsprozesse von einem einzigen Bildschirm aus gestaltet werden können – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das steigert die Effizienz und Produktivität und eröffnet neue Spielräume im Wettbewerb.
Auch unsere Kunden im Energiegeschäft profitieren von unserer Innovationskraft – zum Beispiel von unserer neuen Generation von Offshore-Windenergieanlagen. Erstmals kommt dort eine getriebelose Windturbine mit einer Leistung von sechs Megawatt zum Einsatz. Sie übertrifft die Leistungskraft bisheriger Turbinen und reduziert gleichzeitig den Wartungsbedarf und die Kosten der Anlage dank ihres getriebelosen Betriebs und ihres geringeren Gewichts. Damit wird Strom aus Offshore-Windkraftwerken günstiger, und die erneuerbaren Energien werden wettbewerbsfähiger.
Eng verbunden mit dem Thema Energie sind unsere innovativen Lösungen für die Elektromobilität. Als Systempartner wollen wir die Brücke zwischen Automobil- und Energiewirtschaft schlagen – zum Beispiel bei unserem Kooperationsprojekt mit Volvo, für dessen C30-Fahrzeuge wir die elektrische Antriebstechnik, die Ladetechnik und die Leistungselektronik weiterentwickelt haben. Ab Ende 2012 wird Siemens eine Testserie von bis zu 200 Fahrzeugen als interne Flotte unter städtischen Realbedingungen prüfen. Damit sind wir Wegbereiter der integrierten Elektromobilität.
Als Pionier wissen wir, dass wir heute die Mittel erwirtschaften müssen, die wir brauchen, um in die Innovationen von morgen investieren zu können. Pionier- und Unternehmergeist gehen bei uns Hand in Hand. Wir wissen auch, dass dabei Ausdauer und der Mut zum kalkulierten Risiko gefordert sind. Das vergangene Jahr hat gezeigt: Die Zeit ist für unsere hochinnovative Partikeltherapie noch nicht reif. Mit unseren Solaraktivitäten müssen wir uns besser auf das Marktumfeld ausrichten, und im Diagnostikgeschäft haben wir unser Potenzial nicht ausgeschöpft. Aber Herausforderungen spornen uns an und führen zu Höchstleistungen. Wir sind stolz darauf, dass wir mit dieser Devise seit 164 Jahren über den Erfolg unseres Geschäfts hinaus Beiträge dazu leisten konnten, die großen Herausforderungen der Zeit zu meistern.
Wir erzielen damit große Resonanz. Sie werden in der Presse von unseren neuen Gasturbinen gelesen haben. Mit ihnen haben wir dieses Jahr im Kraftwerk Irsching 4 im kombinierten Gas- und Dampfturbinen-Betrieb einen Weltrekord in Sachen Wirkungsgrad erzielt – 60,75 % bei einer Leistung von 578 Megawatt. Damit kann das Kraftwerk eine Stadt wie Berlin mit ihren 3,4 Mio. Einwohnern mit Strom versorgen. Mit dieser Leistung haben wir Technikgeschichte geschrieben.
Wir sind stolz auf unser Umweltportfolio. Mit einem Umsatz von 29,9 Mrd. € im vergangenen Geschäftsjahr zählte es erneut zu den erfolgreichsten »grünen« Portfolios der Welt und war einer der Wachstumstreiber unseres Geschäfts. Bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2011 sparten unsere Kunden mit diesen Technologien rund 317 Mio. Tonnen klimaschädliche Treibhausgase ein. Das ist so viel, wie die Metropolen Berlin, Delhi, Istanbul, Hongkong, London, New York, Singapur und Tokio zusammen pro Jahr ausstoßen.
Welche Beachtung unser Engagement für nachhaltige Technologien findet, zeigt auch unsere Bewertung im renommierten Dow Jones Sustainability Index. Wir sind erneut die Nummer eins im Sektor »Diversified Industries« und liegen damit vor unseren wichtigsten Wettbewerbern.
All diese Beispiele machen eines deutlich: Die Investitionen und das Vertrauen in unsere Innovationskraft zahlen sich aus. Das bestätigt auch unser geschäftlicher Erfolg.
Unser Unternehmergeist: Exzellenz und Stabilität in unseren Geschäften
Ungeachtet der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist Siemens auf seinem Weg zu nachhaltigem, profitablem Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr sehr gut vorangekommen. Unser Umsatz kletterte auf etwa 74 Mrd. € – damit haben wir den Umsatz des Vorjahrs um 7 % übertroffen. Der Auftragseingang wuchs um 16 % auf etwa 86 Mrd. €, und der Auftragsbestand liegt mit gut 96 Mrd. € auf Rekordniveau. Das Ergebnis Summe Sektoren lag mit 9,1 Mrd. € um 36 % über dem Vorjahreswert, und der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten übertraf mit 7,0 Mrd. € das Ergebnis des Vorjahrs um 65 %.
Wir verzeichneten im Geschäftsjahr den größten Auftrag in der Unternehmensgeschichte: Siemens baut in Deutschland bis zu 300 neue Fernverkehrszüge vom Typ ICx für die Deutsche Bahn. Zuvor hatten wir von Eurostar den Auftrag zum Bau von zehn neuen Zugverbänden erhalten. Hinzu kamen weitere Großaufträge aus aller Welt: In der Gewinnung erneuerbarer Energien erhielten wir beispielsweise mehrere Großaufträge unter anderem aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Brasilien und den USA – sowie den ersten Auftrag für einen Offshore-Windpark in China. Das ist unser Eintritt in den größten Windenergiemarkt der Welt.
Diese Aufträge zeigen zweierlei: Erstens wird bei großen Projekten weltweit auf die Erfahrung, Zuverlässigkeit und Tatkraft von Siemens vertraut. Zweitens setzen wir uns als verantwortungsvoller, global präsenter Partner gegen unsere Wettbewerber durch – und dies überall auf der Welt.
Damit liegen wir voll auf Kurs mit One Siemens, unserem Zielsystem zur nachhaltigen Wertsteigerung des Unternehmens. Dieses System setzt sich zusammen aus den Kenngrößen Umsatzwachstum, Kapitaleffizienz und Profitabilität sowie aus der Optimierung der Kapitalstruktur. Wir haben uns für alle diese Kenngrößen ambitionierte Ziele gesetzt. Ein Jahr nach Einführung fällt die erste Zwischenbilanz sehr positiv aus.
Auch am Aktienmarkt konnten wir uns im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem schwierigen Marktumfeld relativ gut behaupten. Verglichen mit dem Vorjahr ging der Kurs der Siemens-Aktie zwar zurück, entwickelte sich dabei aber besser als der deutsche Aktienindex DAX.
Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, wollen wir mit einer erneut hohen Dividende an diesen Erfolgen teilhaben lassen. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen Ihnen eine Dividende von 3,00 € je dividendenberechtigte Stückaktie zur Entscheidung auf der Hauptversammlung im Januar 2012 vor. Das ist ein Plus von 11 % gegenüber dem Vorjahr und entspricht einer Ausschüttungsquote von 41 %. Mit diesem Dividendenvorschlag setzen wir die Tradition einer attraktiven Dividendenpolitik fort.
Für unsere Lichttochter OSRAM haben wir angesichts eines weiterhin volatilen Umfelds beschlossen, den geplanten Börsengang auf einen günstigeren Zeitpunkt zu verschieben. Wir halten am Ziel des Börsengangs unvermindert fest und setzen die Planung dafür fort, denn die Eigenständigkeit wird unsere Lichtmarke mit Kapital ausstatten und ihr die für einen schnelllebigen Markt notwendige Flexibilität verleihen.
Unser Ehrgeiz: 100 Mrd. € Umsatz
Das wirtschaftliche Umfeld wird über das laufende Geschäftsjahr hinaus herausfordernd bleiben – auch für Siemens. Ein langer Weg liegt vor Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Es gilt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gemeinsam zu stärken. Siemens will auf diesem Weg mit Optimismus und Selbstvertrauen vorangehen. Es wird in Zukunft für unser Unternehmen große Chancen geben, Wachstum zu generieren. Diese Chancen wollen wir ergreifen. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Wir wollen die Schwelle von 100 Mrd. € Umsatz mittelfristig überschreiten. Die strategischen Planungen unserer Geschäftseinheiten zeigen: Dieses Ziel ist realistisch trotz des derzeitigen makroökonomischen Umfelds mancherorts in der westlichen Welt. Denn wir wissen: Nicht alle Regionen sind in gleichem Maße von den Risiken betroffen. Das zeigt sich in Europa, wo Deutschland vorangeht, und in den Schwellenländern, die sich weiterhin dynamisch entwickeln. Siemens kann dank langfristiger globaler Präsenz und unserer anerkannten Kundennähe an diesem Wachstum überall teilhaben.
Außerdem spiegelt unser Ziel sektorale Unterschiede in der Bewertung wider. Die Realwirtschaft agiert deutlich stabiler als die Finanzwirtschaft, und die Experten gehen weiterhin von einem moderaten Wachstum aus. Von einer globalen Krise der Realwirtschaft kann keine Rede sein, im Gegenteil: Die aktuelle Situation der Weltwirtschaft wird die Nachfrage nach realen Werten weiter anwachsen lassen.
Zudem verstärken verheerende Ereignisse wie das Erdbeben in Japan den Willen zur Nachhaltigkeit von Infrastrukturen um ein Vielfaches. Fukushima hat der Welt das atomare Restrisiko vor Augen geführt. Diese Ereignisse haben uns bei Siemens darin bestärkt, aus der Kernenergie nun vollständig auszusteigen. Fukushima, da bin ich mir sicher, wird die Menschen weltweit darin bestärken, ein neues Energiezeitalter zu gestalten – ein Zeitalter, in dem wir den wachsenden Energiebedarf decken, gleichzeitig Ressourcen und Klima schonen, die Lebensqualität steigern und die Kosten wettbewerbsfähig halten.
Die Energiewende ist Deutschlands Jahrhundertprojekt – ein Projekt voller Risiken und Chancen, kostenintensiv und eine enorme Herausforderung. Richtig angegangen allerdings kann sie eine große Chance für die Innovationskraft und Exportstärke Deutschlands sein. Mit konsequentem Monitoring, hoher Wachsamkeit und den richtigen Meilensteinen können wir mit der Energiewende die industrielle Wertschöpfung an unserem Heimatmarkt nachhaltig stärken und die Nachfrage nach »grünen« Produkten in der Welt bedienen.
Siemens ist auf die wachsende Nachfrage bestens vorbereitet. Als integrierter Technologiekonzern können wir unseren Kunden weltweit ein Portfolio nachhaltiger Technologien in einer Breite bieten, die kaum ein anderes Unternehmen vorweisen kann. Und die neue Aufstellung in vier Sektoren eröffnet uns zusätzliche Geschäftschancen in den Städten. Städte sind ein großer Wachstumsmarkt. Mehr als die Hälfte der sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben in Städten. Damit stehen die urbanen Zentren der Welt vor großen Herausforderungen. Entsprechend steigt der weltweite Bedarf an Investitionen in moderne Infrastrukturlösungen. Der für Siemens adressierbare Markt dort hat derzeit ein Volumen von rund 300 Mrd. € jährlich. Dieses Potenzial wollen wir konsequent für uns nutzen und gehen dafür auch neue Wege – zum Beispiel mit unseren Stadtentwicklungszentren, in denen wir unsere Expertise für urbane Infrastrukturen bündeln. Das erste Zentrum, genannt »The Crystal«, wird im Sommer 2012 in London eröffnet. Hier werden Siemens-Experten an maßgeschneiderten Produkten und Lösungen für Stadtplaner und Bürgermeister arbeiten.
Eine weitere Stärke ist unser Angebot an Finanzdienstleistungen. In Zeiten knapper öffentlicher Budgets können innovative Finanzierungsmodelle helfen, Kosten zu senken. Zudem geben Lösungen wie die Mautsysteme den Städten neue Einnahmequellen an die Hand. Mit der Bankenlizenz von Financial Services sind wir zudem auf die wachsende Nachfrage nach neuen Finanzierungsmodellen und partnerschaften sehr gut vorbereitet – insbesondere im Umfeld von Großprojekten.
Wir haben uns mit den 100 Mrd. € ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Manche sagen, dieses Ziel sei zu hoch gesteckt. Wir dagegen sagen: Es ist ein ambitioniertes Ziel für ein ambitioniertes Unternehmen. Seit 164 Jahren stellen wir uns den großen Fragen der Zeit und entwickeln Antworten darauf, die auch dem Fortschritt und dem Wohlstand unseres gesellschaftlichen Umfelds zugutekommen.
Unser Teamgeist: verantwortungsvolle lokale Partner weltweit
Diese Ergebnisse und Erfolge haben wir dank des großen Engagements unserer insgesamt rund 360.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit erreicht. Mit ihrer Tatkraft, ihrer Lösungsorientierung, ihrem unternehmerischen Mut und ihrem Pioniergeist haben sie zum erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahrs beigetragen. Ihnen gebühren mein herzlicher Dank und unser aller Unterstützung.
Dank der Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern wir die Kraft von Siemens. Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir weltweit über 74.000 Mitarbeiter neu eingestellt, davon rund 12.000 in Deutschland. Wir haben 251 Mio. € in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter weltweit investiert und in Deutschland allein 177 Mio. € in die Ausbildung von rund 10.000 jungen Menschen gesteckt. Und wir haben erneut 250 Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche bereitgestellt.
In Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen stärken wir darüber hinaus die Wertebasis unserer Unternehmenskultur. Ein Indikator dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ist unsere Spitzenposition in der Kategorie »Compliance« der Dow Jones Sustainability Indices 2011. Compliance-Verstöße, wie die Vorfälle in Brasilien und in Kuweit, klären wir rigoros auf. Sauberes Geschäft immer und überall – das ist und bleibt die klare und unmissverständliche Maßgabe für unsere Mitarbeiter und für unsere Führungskräfte.
Und wir fördern gezielt die Zusammenarbeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer Mannschaft. Wir wollen zum Vorbild globaler Zusammenarbeit werden – über Geschäftseinheiten und Regionen hinweg. Auch dabei hilft uns unsere neue Aufstellung. Weltweit gilt für uns: Wir sind One Siemens – wir sind ein Team.
In einer Zeit der Unsicherheit wird Siemens alles daransetzen, seinen Mitarbeitern, Kunden und Anteilseignern, seinem gesellschaftlichen und politischen Umfeld ein innovativer, exzellenter und verantwortungsvoller Partner zu sein – ein Partner des Vertrauens.
Denn gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zeigt sich: Wer substanziell Wert schafft, nachhaltig handelt und seinen Partnern verlässlich zur Seite steht, kann sich trotz aller Unwägbarkeiten Geschäftschancen sichern und Marktanteile gewinnen. Wachstum ist möglich. Und Siemens ist dafür exzellent positioniert – mit unserem innovativen Portfolio, unserer multilokalen Verankerung, unseren starken Wurzeln im Heimatmarkt und nicht zuletzt dank des verantwortungsvollen Handelns unserer Mitarbeiter und der Stabilität unseres Gesamtgeschäfts.
Peter Löscher
Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG