Das Unternehmen kündigte einen geschäftlichen Wachstumsplan an, der eine Verdoppelung des direkten Geschäfts in Korea bis zum Geschäftsjahr 2016 zum Ziel hat. Im Rahmen der weltweiten Siemens Integrity Initiative hat Siemens Fördermittel in Höhe von 592.880 EUR für die Northeast Asia Business Integrity School (NABIS) der Organisation FKI-IMI (Federation of Korean Industries/International Management Institute) in Korea bereitgestellt.
Im Geschäftsjahr 2011 (1. Oktober 2010 – 30. September 2011) belief sich der Umsatz mit Kunden in Korea auf 1,01 Mrd. EUR. Der Auftragseingang erreichte 1,31 Mrd. EUR. Siemens beschäftigt derzeit etwa 2.000 Mitarbeiter in Korea.
Die Geschichte von Siemens in Korea geht auf die 1960er Jahre zurück, als sich das Unternehmen am Wiederaufbau der Infrastruktur des Landes nach dem Koreakrieg beteiligte. Seither hat Siemens seine geschäftlichen Aktivitäten erheblich erweitert. Als Good Corporate Citizen – also als Unternehmen, das gesellschaftliche Verantwortung übernimmt – führt Siemens in Korea seit 2007 das Programm „Siemens Caring Hands Ai SaRang KiKeum“ zur Unterstützung von Kindern mit nur einem Elternteil durch.
Siemens erhielt von GS Electric Power and Services (GS EPS) einen Auftrag über die Lieferung seiner neuesten und energieeffizientesten Gasturbine der H-Klasse. Dieser Turbinentyp wurde erstmals in Asien bestellt. Siemens feierte im Jahr 2011 die Auslieferung des 20. Ultraschallsystems. 60 Prozent der weltweit verkauften Siemens-Ultraschallsysteme stammen aus der Produktion in Korea.
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