Siemens lieferte als wichtiger Ausrüster Hochspannungsanlagen und Beleuchtungssysteme für die 7. Olympischen Asienspiele. Mit der Lieferung von Postautomatisierungsanlagen, Verkehrslösungen und Unterwerken für Straßenbahn- und Trolleybus-Linien war Siemens am Aufbau der städtischen Infrastruktur in Almaty umfassend beteiligt.
Im Geschäftsjahr 2011 (1. Oktober 2010 – 30. September 2011) belief sich der Umsatz mit Kunden in Kasachstan auf 69,8 Mio. EUR. Der Auftragseingang erreichte 128,9 Mio. EUR. Siemens beschäftigt derzeit mehr als 220 Mitarbeiter in Kasachstan.
1994 eröffnete Siemens seine erste Vertretung in Kasachstan. Im Jahr 1999 wurde eine Regionalgesellschaft, die TOO Siemens (eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach kasachischem Recht) in Almaty gegründet. Die TOO Siemens ist eine feste Größe in der kasachischen Wirtschaft und investiert laufend in ihre Mitarbeiter (98 Prozent der Stellen sind mit kasachischen Mitarbeitern besetzt). Weitere Niederlassungen wurden in Astana, Aktau, Atyrau und Temirtau eröffnet. Im Jahr 2008 wurde eine Zweigniederlassung der ТОО Siemens in Ashgabat zur Unterstützung des Geschäfts in Turkmenistan eröffnet.
Ein Höhepunkt für die Division Industry Solutions im Geschäftsjahr 2011 war die schlüsselfertige Errichtung eines Stabstahl-Walzwerks in Kostanay für Evraz Caspian Steel. Darüber hinaus setzte die Division den Bau eines Werks zur Herstellung von Eisenbriketts in Rudniy für SSGPO fort. Die Division Mobility unterzeichnete mit AlmatyElectroTrans einen Vertrag über die Lieferung und Montage der Unterwerke für die Straßenbahn- und Trolleybus-Linien in Almaty. Für ein Reisezugwagen-Werk wurde eine wechselstrombetriebene 3-kV-Testleitung bestellt. OSRAM führte Beleuchtungsprojekte für die Asienspiele 2011 durch und beleuchtete unter anderem das Eisstadion in Astana und die Chimbulak-Skipisten in Almaty.
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