Seit Anfang 2010 hat Siemens rund 250 Mio. EUR in Indien investiert. Die Mittel wurden hauptsächlich für die Errichtung sechs neuer Fertigungsstätten und für die Herstellung von Basisprodukten aufgewandt. Die Siemens AG hat ihren Anteil an der Tochtergesellschaft Siemens Ltd. von 55 auf 75 Prozent erhöht und in einem offenen Angebot Aktien im Wert von 1 Mrd. EUR zurückgekauft.
Im Geschäftsjahr 2011 (1. Oktober 2010 – 30. September 2011) erreichte der Umsatz mit Kunden in Indien 2,35 Mrd. EUR. Der Auftragseingang lag bei 3,31 Mrd. EUR. Siemens beschäftigt derzeit etwa 17.700 Mitarbeiter im Land.
Die Geschichte von Siemens in Indien reicht zurück bis 1867, als Werner von Siemens die Verlegung der ersten Telegrafenlinie zwischen London und Kalkutta persönlich überwachte. 1922 wurde das erste Unternehmensbüro eröffnet. 1956 nahm das erste Montagewerk den Betrieb auf. 1957 wurde Siemens in Indien zur Aktiengesellschaft. Heute unterhält Siemens in Indien ein landesweites Netz von Vertriebsniederlassungen, 20 Fertigungsstätten, acht Kompetenzzentren und zehn FuE-Zentren.
Seit Anfang 2010 hat Siemens rund 250 Mio. EUR in Indien investiert. Die Mittel wurden hauptsächlich für die Errichtung sechs neuer Fertigungsstätten und für die Herstellung von Basisprodukten aufgewandt. Siemens hat für seine indische Finanzdienstleistungseinheit Financial Services Private Limited (SFSPL) die Lizenz der Reserve Bank of India (RBI) für Nichtbank-Finanzierungsgesellschaften erhalten.
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